Wie berechnet man die CNC-Bearbeitungszeit?
Die CNC-Bearbeitungszeit bezeichnet die Zeit, die für einen bestimmten CNC-Bearbeitungsprozess wie Fräsen, Bohren oder Drehen benötigt wird . Sie hilft Herstellern, ihre Produktionsprozesse zu optimieren und sicherzustellen, dass sie ihren Kunden qualitativ hochwertige Produkte termingerecht und effizient liefern.

Warum es wichtig ist, die CNC-Bearbeitungszeit zu berechnen
Kostenkalkulation: Die Bearbeitungszeit ist einer der Schlüsselfaktoren für die Kostenkalkulation eines Bearbeitungsvorgangs. Durch Kenntnis der Bearbeitungszeit können Hersteller die Produktionskosten präzise kalkulieren und die Preise entsprechend festlegen.
Produktionsplanung: Die Bearbeitungszeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Produktionsplanung. Hersteller müssen wissen, wie lange die Bearbeitung eines Teils dauert, um ihre Produktionsabläufe entsprechend planen zu können.
Ressourcenplanung: Durch die Berechnung der Bearbeitungszeit können Hersteller den Zeit- und Ressourcenaufwand für die Fertigstellung eines bestimmten Auftrags ermitteln. Diese Informationen ermöglichen eine effiziente Ressourcenzuweisung und gewährleisten die termingerechte Fertigstellung der Aufträge.
Qualitätskontrolle: Die Bearbeitungszeit ist auch für die Qualitätskontrolle wichtig. Hersteller können die Bearbeitungszeit nutzen, um die Leistung ihrer Maschinen zu überwachen und etwaige Probleme zu erkennen, die die Qualität des Endprodukts beeinträchtigen könnten.
Nachdem wir nun die Bedeutung kennen, sehen wir uns an, wie man die CNC-Bearbeitungszeit berechnet:

Wie man rechnet CNC mschmerzend time
Die Berechnung der CNC-Bearbeitungszeit kann mithilfe der folgenden Formel erfolgen:
Bearbeitungszeit (in Minuten) = (Gesamtlänge des Schnitts / Vorschubgeschwindigkeit) + Werkzeugwechselzeit + Rüstzeit + Programmzeit
Gesamtschnittlänge: Dies ist die Gesamtlänge des Materials, das bearbeitet werden muss.
Vorschubgeschwindigkeit: Dies ist die Geschwindigkeit, mit der sich das Schneidwerkzeug durch das Material bewegt.
Werkzeugwechselzeit: Dies ist die Zeit, die zum Wechseln des Schneidwerkzeugs benötigt wird.
Rüstzeit: Dies ist die Zeit, die zum Einrichten der Maschine für den jeweiligen Auftrag erforderlich ist.
Programmzeit: Dies ist die Zeit, die zum Programmieren der Maschine für den jeweiligen Auftrag erforderlich ist.
Durch Einsetzen der entsprechenden Werte in die Formel kann die CNC-Bearbeitungszeitberechnung für einen bestimmten Auftrag abgeschlossen werden. Für die Berechnung sind möglicherweise viele Bedingungen erforderlich. Die Schätzung der CNC-Bearbeitungszeit kann jedoch mithilfe verschiedener Methoden erfolgen, darunter manuelle Berechnung und softwarebasierte Simulation. Hier sind einige Schritte zum Schätzen der Bearbeitungszeit durch manuelle Berechnung:
Ermitteln Sie die Schnittparameter: Um die Bearbeitungszeit zu berechnen, müssen Sie die Schnittparameter für den Bearbeitungsvorgang kennen, wie z. B. die Schnittgeschwindigkeit, den Vorschub und die Schnitttiefe.
Berechnen Sie die Schnittgeschwindigkeit: Die Schnittgeschwindigkeit ist die Geschwindigkeit, mit der das Material geschnitten wird. Sie kann mit folgender Formel berechnet werden: Schnittgeschwindigkeit = (π × Werkzeugdurchmesser × Drehzahl) / 12.
Vorschubgeschwindigkeit berechnen: Die Vorschubgeschwindigkeit ist die Geschwindigkeit, mit der sich das Schneidwerkzeug entlang des Materials bewegt. Sie lässt sich mit folgender Formel berechnen: Vorschubgeschwindigkeit = Drehzahl (U/min) × Zähnezahl × Spanabfuhr. Beispiel: Bei einer Drehzahl von 500 U/min, 2 Zähnen und einer Spanabfuhr von 0.005 Zoll beträgt die Vorschubgeschwindigkeit 500 × 2 × 0.005 = 5 Zoll pro Minute.
Berechnen Sie die Abtragsrate: Die Abtragsrate ist das pro Minute abgetragene Materialvolumen. Sie kann mit folgender Formel berechnet werden: Abtragsrate = Vorschubgeschwindigkeit × Schnitttiefe × Schnittbreite.
Schätzen Sie die Bearbeitungszeit: Nachdem Sie die Abtragsrate berechnet haben, können Sie die Bearbeitungszeit schätzen, indem Sie das zu entfernende Materialvolumen durch die Abtragsrate teilen. Beispiel: Beträgt das zu entfernende Materialvolumen 10 Kubikzoll und die Abtragsrate 0.5 Kubikzoll pro Minute, so ergibt sich eine Bearbeitungszeit von 10 / 0.5 = 20 Minuten.
Beachten Sie, dass dies nur eine grundlegende Methode zur Schätzung der Bearbeitungszeit ist und die tatsächliche Bearbeitungszeit je nach Faktoren wie Maschinenzustand, Werkzeugverschleiß und Materialeigenschaften variieren kann. Mithilfe einer softwarebasierten Simulation lässt sich die Bearbeitungszeit genauer abschätzen. Auf dem Markt sind verschiedene CNC-Bearbeitungssoftwares erhältlich, die dabei helfen können.









