Was sind die Prinzipien der CNC-Bearbeitungsprozesssequenz?
CNC-Bearbeitung bezeichnet die Bearbeitung mit CNC-Werkzeugmaschinen. Sie bietet die Vorteile einer gleichbleibenden Bearbeitungsqualität, hoher Bearbeitungsgenauigkeit, hoher Wiederholgenauigkeit und hoher Bearbeitungseffizienz. Um die Anforderungen an die Konstruktionsgenauigkeit der Bauteile zu erfüllen, gelten bestimmte Vorgaben für die Bearbeitungsreihenfolge. Welche Prinzipien sollten daher beim CNC-Bearbeitungsprozess befolgt werden?
So unterteilen Sie CNC-Bearbeitungsprozesse
Die Prozessplanung bezieht sich auf den Gesamtprozess. Es kann nicht anhand der Art eines Prozesses oder der Bearbeitung einer Oberfläche beurteilt werden. Beispielsweise müssen einige Positionsbezugsebenen in der Vorschlichtphase und sogar in der Grobbearbeitungsphase präzise bearbeitet werden. Um die Konvertierung von Maßketten zu vermeiden, kann manchmal in der Endbearbeitungsphase auch eine Vorbearbeitung einiger Nebenflächen durchgeführt werden. Bei der Aufteilung der Prozesse müssen die Struktur und der Prozess der Teile, die Funktion der Werkzeugmaschinen, die Inhalte der CNC-Bearbeitung usw. berücksichtigt werden.
Die Aufteilung der CNC-Bearbeitungsprozesse kann grundsätzlich nach folgenden Methoden erfolgen.
1. Die zentralisierte Werkzeugsortiermethode
Dabei wird der Prozess entsprechend der eingesetzten Werkzeuge aufgeteilt und für die Bearbeitung aller fertigstellbaren Teile dasselbe CNC-Werkzeug verwendet. Verwenden Sie das zweite und das dritte Messer, um andere Teile fertigzustellen, die sie fertigstellen können. Dadurch kann die Anzahl der Werkzeugwechsel verringert, die Leerlaufzeit verkürzt und unnötige Positionierungsfehler vermieden werden.
2. Sortiermethode für Verarbeitungsteile
Bei Teilen mit hohem CNC-Bearbeitungsanteil kann das Bearbeitungsteil entsprechend seiner Strukturmerkmale, wie etwa Innenform, Außenform, Oberfläche oder Ebene, in mehrere Teile unterteilt werden. Im Allgemeinen werden zuerst die Plan- und Passfläche und anschließend die Bohrung bearbeitet. Verarbeiten Sie zuerst einfache geometrische Formen und dann komplexe geometrische Formen. Zuerst müssen die Teile mit geringer Genauigkeit bearbeitet werden, danach die Teile mit hohen Genauigkeitsanforderungen.

3. Methode der Grob- und Feinbearbeitungssequenz
Für Teile, die bei der CNC-Bearbeitung zu Verformungen neigen, wird die Methode der groben und feinen CNC-Bearbeitungssequenz verwendet. Aufgrund der Verformung, die nach der Grobbearbeitung auftreten kann, ist eine Kalibrierung der Form erforderlich. Generell gilt, dass bei allen Teilen, die eine Grob- und Feinbearbeitung benötigen, die Grob- und Feinbearbeitung entsprechend durchgeführt werden sollte.
Grundsätze für die Reihenfolge der CNC-Bearbeitung
1. Grundsatz „Grob vor Fein“
Die Bearbeitungsreihenfolge jeder Oberfläche entspricht der Abfolge Schruppen, Vorschlichten und Schlichten, um die Präzision und Oberflächenqualität der bearbeiteten Werkstückoberfläche schrittweise zu verbessern. Beim Schruppen kann der Großteil des Aufmaßes schnell entfernt werden, sodass anschließend jede Oberfläche nacheinander fertigbearbeitet werden kann. Dies steigert die Produktionseffizienz und gewährleistet die Bearbeitungsgenauigkeit und Oberflächenrauheit der Werkstücke. Dieses CNC-Oberflächenbearbeitungsverfahren eignet sich für die Bearbeitung von Oberflächen mit hohen Anforderungen an die Positioniergenauigkeit. Bei Oberflächen mit hohen Genauigkeitsanforderungen empfiehlt es sich, die Werkstücke zwischen Schruppen und Schlichten für eine gewisse Zeit ruhen zu lassen. Dadurch können sich die Spannungen an der Oberfläche nach dem Schruppen vollständig abbauen und die Spannungsverformung reduzieren, was die Bearbeitungsgenauigkeit der Werkstücke verbessert.
2. Prinzip der Bearbeitung der Bezugsebene zuerst
Zu Beginn der Bearbeitung wird immer die Fläche bearbeitet, die als Referenz für die Fertigbearbeitung dient. Da die Oberfläche der Positionierungsreferenz genau ist, ist der Spannfehler gering, sodass beim Bearbeitungsprozess eines Teils immer zuerst eine Grobbearbeitung und eine Halbfertigbearbeitung auf der Positionierungsreferenzebene durchgeführt werden und bei Bedarf auch eine Fertigbearbeitung durchgeführt wird. Beispielsweise werden Wellenteile immer auf der Positionierungsreferenzebene grob und vorgefertigt bearbeitet und anschließend fertig bearbeitet. Wenn mehr als eine Präzisionsbezugsebene vorhanden ist, sollte die Bearbeitung der Bezugsebene gemäß der Reihenfolge der Bezugskonvertierung und dem Prinzip der schrittweisen Verbesserung der Bearbeitungsgenauigkeit erfolgen.

3. Prinzip „Gesicht vor Loch“
Bei Kästen, Halterungen und anderen Teilen ist die Kontur der Ebene groß und die Positionierung der Ebene relativ stabil und zuverlässig. Daher sollte zuerst die Ebene und dann das Loch bearbeitet werden. Auf diese Weise wird nicht nur eine stabile und zuverlässige Ebene als Positionierungsreferenzebene für die nachfolgende Verarbeitung verwendet, sondern es ist auch einfacher, Löcher auf einer ebenen Fläche zu verarbeiten, was auch zur Verbesserung der Verarbeitungsgenauigkeit von Löchern beiträgt. verarbeitet. Die Teile mit geringer Genauigkeit werden zuerst bearbeitet, danach folgen die Teile mit hoher Genauigkeit, wobei zuerst die Ebene und dann das Loch bearbeitet wird.
4. Prinzip „Innen vor Außen“
Bei Präzisionshülsen sind die Anforderungen an die Koaxialität von Außenkreis und Bohrung relativ hoch. Im Allgemeinen wird das Prinzip „Erst Loch, dann Außenkreis“ angewendet, d. h., der Außenkreis wird als Positionierungsreferenz zum Bearbeiten des Lochs verwendet und dann wird das Loch mit der höheren Genauigkeit als Positionierungsreferenz zum Bearbeiten des Außenkreises verwendet. Dadurch kann sichergestellt werden, dass an den äußeren Kreis und das Loch hohe Koaxialitätsanforderungen gestellt werden und die verwendete Vorrichtungsstruktur zudem sehr einfach ist.
5. Prinzip der Reduzierung der Werkzeugwechselzeiten
Bei der CNC-Bearbeitung sollte die Bearbeitungsreihenfolge möglichst nach der Reihenfolge ausgerichtet sein, in der das Werkzeug in die Bearbeitungsposition gelangt.








